Weihnachtsmarkt Recklinghausen.

 

Weihnachten ist ja schön ein Fest, dem man das ganze Jahr zugeschwitzt entgegenfiebert. Die ganzen Hardcore-Kirchengänger und Christen, weil sie in die Kirche gehen dürfen und ihr extrem spießiges Leben mal betont spießig sein lassen dürfen. Und der ganze Rest, der Weihnachten feiert, wegen den Geschenken und den tollen Filmen im Fernsehen. So und die Karo & ihre ganzen zwei zauberhaften Freunde, die freuen sich am meisten auf den Weihnachtsmarkt [und die Zimtsterne]. Weihnachtsmärkte sind eh das wunderschönste auf Erden. Dort kann man wieder als Engelchen rumlaufen ohne gleich als Wurstbrot abgestempelt zu werden. Dort ist die Ärme der Zirkusleute, dessen Ziegen ihnen vor die Füße kacken noch echt. Dort hat der Grinch keine Chance Weihnachten zu verderben, denn es würde sofort eine Armee blutrünstiger Lebkuchenmänner auf sie zu salutieren und ihm die Innereien wegessen. Neben dran steht dann ein netter Junge, der ab und an einen Lebkuchenmann wirft, dessen Arme und Beine zu einem Kreuz geformt und abgespitzt worden sind. Und hinterher isst er sie alle auf. Aus der anderen Ecke stürmt dann sofort ein Spanacken-Kind, dass den Grinch derbst mit Weihnachtsessen beleidigen würde. Die meisten würden ein solches Attentat eh nicht mehr wahrnehmen, da der ganze Glühwein der bei denen intus ist, zu weihnachtlich verherrlichten Vorstellungen führt.

Zwischen den ganzen Glühwein-benebelten Leuten und den anderen benannten Gestalten, sind hier und dort auch ein paar traditionelle Stände. [und damit meine ich nicht nur die Glühweinstände.] Zählen wir mal auf. Da sind ein Kerzen und ein Flower-Power-Öko-Kiffer-Stand. Beide auf ihre eigene Art und Weise recht anziehend. Der Farben und des Geruchs wegen… Und die Verkäufer sind auch relativ verpeilt. Das ist sympathisch. Allerdings frage ich mich hier so ganz dezent nebenbei, wie diese Menschen es bei solch einer Atmosphäre einigermaßen klar in der Birne zu bleiben. Man wird doch bekloppt wenn man solche Sachen sieht. So sieht man doch nur wenn man auf Droge ist und dann dazu der Duft von frischem Cannabis und fertig ist das Drogenlied, zu dem Billy Talent gleich mal ihre Gitarren anstimmen würden wollen. Soviel dazu. Dann wären da noch die tollen Fress-Buden. Also Crêpes und die ganzen Essens-Sachen die es auch auf der Kirmes gibt. Und die Champignon-Frau und die Bratkartoffelfrau. Und das Fisch-Pärchen. Der Backfisch im Brötchen ist bei denen ja so unheimlich groß… die packen da den ganzen Fisch ins Brötchen. Aber schmecken tuts. So direkt neben diesen netten Leuten sind dann auch die bezaubernden Indischen Mitbürger, die ihre Sachen unters Volk bringen wollen. Allerdings dann wohl höchstens unter ihresgleichen [nix Rassistisch hier..]. Die sind doch sooo nett die Menschen. Die verwickeln einen, nach kurzem Missverständlichen Augenzwinkern und Wortspielen, [die aus dem Wort ‚heiß’ bestehen.] in verwirrende Gespräche, in denen es um Bratwürste oder Glühwein-Bonbons geht. Allerdings ist diese Spezies Weihnachtskram-Verkäufer nicht umgänglich gegenüber Leuten mit ebensolchen Glühwein-Bonbons. Ich selber musste die Erfahrung machen, dass sie einen unhöflich attakieren und dreist um Teilen bitten. Sowas steht gar nicht auf meiner Sympathie-Liste, aber ich verzeihe ihnen, da sie doch so nett sind und gerne Kaffee trinken gehen. Alle netten Inder-Menschen heißen Jimmy. Ob’s nun Zufall ist oder einfach knallharte Familientradition soll nun ihr Geheimnis bleiben, aber für dieses mysteriöse lieben wir sie ja doch auch.

Das glamouröse ans Ende: Die Bühne und dessen singenden und Instrumente spielenden Sänger und Instrumente Spieler. Anmutig beherrschen sie jeden Ton. Die an den Intrumente sitzenden Menschen, sind total faszinierend. In jedem sieht man einen Menschen, den man zu kennen scheint. Im zweiten Moment ist es aber doch wieder jemand wildfremdes, oder ein Junge, der vielleicht gar keiner ist. Verwirrend. Aber diese Leute sind so unheimlich sozial und lassen andere Menschen sie stimmlich und gesanglich auch einfach mal unterstützen. Nein, sie kümmern sich nicht darum, ob diese Unterstützung ihr Spiel beeinträchtigen oder in den Dreck ziehen könnte. Sie tun es für den guten Zweck, junge Mädchen glücklich zu machen. Sie sind die Band Aid des Weihnachtsmarktes, die Bonos und Chris Martins des Glühweinstandes. Sie sind Deutschland. Nein das war jetzt nicht unbedingt positiv. Sie sind einfach toll.

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Analyse: ‚Bitte gib mir nur ein Wort.’
Also, da sich einige Familienmitglieder ratlos gefragt haben, was denn der Sinn dieses Liedes sein sollte, hab ich es mir als Aufgabe gemacht dieses zu analysieren, lieber Papa. Alsoo… das Lied heißt ja ‚Bitte gib’ mir nur ein Wort’. Gibt ja Leute, die denken, was die nette Judith Holofernes [Sängerin] mit einem ‚oh’ will. Das ist nämlich so: Die möchte von jemandem etwas wissen. Über diesen jemand geht dann ja auch das Lied. Und dem Text zu entnehmen, ist dieser jemand, ein nicht besonders redegewandter jemand. Denn die Judith die hat den ja gefragt, und augenscheinlich antwortet der einfach nicht. Natürlich kann es auch sein, dass die einfach verknallt in den ist und dem das gesagt hat, er aber nicht antwortet. Interpretieren kann man sich die Situation ja selber. Haupstandpunkt ist ja die Frage, zu der es keine Antwort gibt. Verschönert hat die tolle Band, oder wer auch immer von diesen Menschen das Lied geschrieben hat, das alles mit Metaphern. Das ist dann eher so an Menschen gerichtet, die ein gewisses Maß an Fantasie besitzen bzw. abstrakt denken können, denn das ist erforderlich um solche Arten von Textmalerei zu verstehen. So dann mal zu dem ‚Oh’. Natürlich würde die wahrscheinlich auch Geld haben wollen. Oder auch nicht, man weiß ja nicht was die für ein Typ Mensch ist. Aber, lieber Papa, hier geht das darum, dass die eine Antwort will. Und dann versucht die das mit dezentem betteln und wünscht sich dann wenigstens ein ‚Oh’ für den Anfang. [Oh bitte gib mir nur ein Oh
Bitte gib mir nur ein Oh
Bitte gib mir nur ein
Bitte bitte gib mir nur ein Oh
Bitte gib mir nur ein Oh
Bitte gib mir nur ein Oh
Bitte gib mir nur ein
Bitte bitte gib mir nur ein Wort]
In höchster Überzeugung das sich auf einem ‚Oh’ ein Gespräch aufbauen lässt. Gibt Menschen die schaffen das. Dazu braucht man aber auch halt Fantasie oder einfach Sinnlosigkeit. Sinnloses reden erfordert keinen Grund. So dann vielleicht noch was zu dem Menschen, der da besungen wird. Man könnte ja vermuten, dass der ein bisschen seltsam ist, weil der nicht antwortet. Aber offensichtlich ist das einfach nur ein sehr tiefgründiger Mensch, der immer schön sehr lange nachdenkt, über das was der sagt. [Dein Schweigen ist dein Zelt
Du stellst es mitten in die Welt
Spannst die Schnüre und staunst
Stumm wenn
Nachts ein Mädchen drüber fällt

 

Zu deinen Füssen red ich mich
Um Kopf und Kragen
Ich will in deine tiefen Wasser
Große Wellen schlagen]
 Das findet die Judith auch teilweise vielleicht anziehend. Die findet den ja schon dezent anziehend. [In meinem Blut werfen
Die Endorphine Blasen
Wenn hinter deinen stillen
Hasenaugen die Gedanken rasen]

 Aber dennoch wäre eine Antwort von ihm ja doch ganz erfreulich. Ist ja auch nachzuvollziehen. So, interpretieren sollte man das zwar selber, aber so als kleine Anlehnung an das, ist das hier.

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Beeing Wetter

 

Abgeschlaffte, verregnete Herbsttage kennt ja eigentlich jeder. Und genau diese Menschen werden auch wissen was mit aggressiver Langeweile gemeint ist, die an ebensolchen Tagen hemmungslos direkt einfach mal in der Wohnung rumsteht. Schlimm. Noch schlimmer ist genannte Situation allerdings an Herbsttagen, undefinierbaren Wetters. Der Klima-Haushalt in Deutschland scheint momentan eine etwas verstörte Phase zu haben. Herbstwetter im Herbst ist ja schon so total anödend und alles. Hochsommer-Wetter im Herbst ist aber deutlich runter-ziehender. Vor allem stellt sich hier dann die Frage: Was hatte der Sommer, denn so besseres zu tun als er Dienst hatte? Die Tasse Enttäuschung die sich jetzt eigentlich breit machen sollte, ist beschlagen vom Dunst des Trotzes. Gut. Wenn der Sommer einfach mal keinen Bock hatte, und sich damalig eine schöne Zeit in eventigen Pauschal-Urlaubsreisezielen machte, ist das ja auch mal nachvollziehbar.  Soll der dann aber bitte dem Herbst nicht seinen Job streitig machen. Ich bin ja ein großer Sympathisant   dieser sonnen geschwängerten Jahreszeit, hingegen genauso überzeugter Anhänger vom Sinn der Schlangen vor Kassen. Eleganter Ausgedrückt, bin ich vollster Überzeugung, dass jeder seinen Senf auf dem Hot-Dog der Publicity ausquetschen darf, sofern er denn auch an der Reihe ist. Überhaupt bin ich der Meinung, dass der Beruf des Wetters viel zu sehr verschönigt wird. Verbunden mit dem üppigen in-der-Gegend-rumscheinen bzw. regnen/wehen/schneien etc. ist untrüglich auch eine anständige Portion Bürokram.
Denn genauso ärgerlich wie ein kurzfristig geändertes Kinoprogramm, ist doch auch ein bescheidener Schneesturm wenn man eigentlich gerade vorhatte seinen eventigen Pauschalurlaub auf Mallorca zu buchen.  Und anstatt Dauer-Jammerei, die sowieso sogar schon über die Ränder Deutschlands hinauslatscht, sollte man lieber mal positiv an diverse Sachen rangehen und einfach mal sagen: „Ach guck doch mal, das ist doch ein attraktiver Regen heute, um den verwerflichen Menschen da draußen meinen neuen Regenschirm zu präsentieren.“ Am Wetter wird das zwar nichts ändern, aber die Menschen werden daran erinnert, was für tolle Regenschirme es doch gibt.

Und als Ersatz für ermüdende Chucks, sind fesche Gummistiefel doch eh viel toller. Sowieso macht es doch viel mehr Freude, die Boulevards der Stadt Pfützen-durchspringend zu durchlaufen, als in abgeschlafften Chucks eh nur ein weiteres Puzzleteil des Mainstreams zu sein.  Und im individuellen Gummistiefel-Look ist man jederzeit auch fließend „dressed up for stormy weathers“. Wenn man sich dann noch behelmt und mit einem imposanten Mando Diao-Ohrwurm der Nachbarschaft mitteilt, braucht sich das Wetter auch nicht mehr durch deutsche Nörgeleien gestört fühlen und kann weiterhin beruhigt Wetter sein.

 

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Wird unsere Jugend durch Musik zu allzu abgeschmackten Taten verleitet?
Verleitet die Leidenschaft des Kochens, Leute wie Ralf Zacherl zu Kannibalismus? Vom Sinn her die gleiche Frage, wie oben.
Und zu diesem Zeitpunkt wird der Kuchen der Doppelmoral wieder mit äußert scharfen Messern angeschnitten. In diesem Land eine eigene Meinung und einen festen Standpunkt zu haben ist sehr von Bedeutung. Denn der Gedanke, dass man in ein paar Jahren das gleiche Schicksal haben könnte, wie die junge Frau an der Kasse bei Aldi, ist nicht gerade sympathisch für die Mehrzahl der Menschen, die Deutschland besiedeln. Der aktuelle, heranwachsende Teil des Volkes, beschäftigt sich derweil unter anderem damit, der melodischen Übertragung von Schallwellen zu lauschen. Allerdings, durch die Schizophrenie, der eben angesprochenen Gesellschaft, wird diese Musik missachtet. Geboten werden Tracks, wie Schappi und diverse Stücke von Moby oder Alexander Klaws. Der ganze Rest ist ein äußerst korpulenter Dorn im Auge der Regierung. Es könnte der Tag kommen, an dem ein labiler Teenager versucht seinen Fernseher zu töten, nachdem die Songs von Marilyn Manson einige Stunden lang seinen iPod ausgefüllt haben. Nebenbei sitzt ein anderer junger Mensch total „stoned“ daneben, und sucht zwischen zusammengerollten 5€-Scheinen nach seiner Kreditkarte [vermutlich vergebens, da Leute diesem Alters, (12-17) und unter Voraussetzung dem, was ihre Erziehung ihnen bietet, noch keine Kreditkarte besitzen], während sein Mp3-Player Bushido spielt.
Dieses ist meiner Meinung nicht ausgeschlossen. Ausgeschlossen ist universell gar nichts. Allerdings, genau wie Mister Manson es schon einmal angesprochen hatte: Wieso dann führen Schulen Romeo & Julia auf. Die Folgen könnten entsetzlich sein. Der Gedanke an massig junge Leute, die sich gegenseitig abmurksen, auf Grund dessen, das Familienmitglieder ihre „großen Lieben“ nicht ab können, sollte genauso gruselig sein, wie die eventuellen Folgen von Musiktexten. Die Bibel ist auch kein Stück besser. Was ist denn, wenn die ganzen Jugendlichen zu kleinen Alkoholikern oder Mördern werden, weil sie genauso ihren Idolen Jesus oder König Herodes gleichtun?
Einer der wichtigsten Regeln, einer guten Erziehung ist, dass man sein Kind auf die Regeln der Gesellschaft vorbereiten soll. Hierbei Frage ich mich perplex wie unsere Zukunft demnach aussehen soll. Massig Zombie-artige Menschen fluten die Straßen und treffen sich zu Veranstaltungen, wie Rock-CDs-Verbrennen. Dieser Gedanke ist extrem unschön, und ein weiterer Pluspunkt dafür, dass ich keine Kinder in diese Welt setzten möchte.
Das Problem der Junioren ist doch eigentlich nur, dass sie sich zu sehr auf das fixieren, was der Mensch macht, der ihr Lieblingslied singt. Nur weil Paris Hilton mal wieder total blau gegen irgendeine Wand gelatscht ist, heißt das nicht, dass die Hörer ihres Liedes es ihr gleichtun. Hierbei sollte man sich deutlich mehr um den Anspruch des Liedes kümmern, das die Teenies verblöden lässt.
Und anstatt sich um die Folgen der Musik bei Jugendlichen Sorgen zu machen, sollte man sich lieber dem widmen, was diese Musik bei deutschen Erwachsenen anrichtet. Worte wie: „ Du bist total over top“ oder „ We are the fucking best Partei in Deutschland“ sollten genauso auf die schwarze Liste gesetzt werden, wie Aggro Ansage 3. Denn nichts ist unheimlicher und anstrengender, als Menschen, die Denglisch [Deutsch-Englisch] sprechen.
Eine Studie, die in Galileo repräsentiert wurde, besagte, dass zu viel Aggro-Musik junge Leute dumm macht. Und selbst wenn ich Aggro-Berlin für unnützer halte, als Vogelscheiße, muss ich sagen: Nicht zu viel Aggro macht dumm.
Zu viel Dummes macht dumm, und zwar nicht nur junge Leute!

 

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Wird unsere Jugend durch Musik zu allzu abgeschmackten Taten verleitet?
Verleitet die Leidenschaft des Kochens, Leute wie Ralf Zacherl zu Kannibalismus? Vom Sinn her die gleiche Frage, wie oben.
Und zu diesem Zeitpunkt wird der Kuchen der Doppelmoral wieder mit äußert scharfen Messern angeschnitten. In diesem Land eine eigene Meinung und einen festen Standpunkt zu haben ist sehr von Bedeutung. Denn der Gedanke, dass man in ein paar Jahren das gleiche Schicksal haben könnte, wie die junge Frau an der Kasse bei Aldi, ist nicht gerade sympathisch für die Mehrzahl der Menschen, die Deutschland besiedeln. Der aktuelle, heranwachsende Teil des Volkes, beschäftigt sich derweil unter anderem damit, der melodischen Übertragung von Schallwellen zu lauschen. Allerdings, durch die Schizophrenie, der eben angesprochenen Gesellschaft, wird diese Musik missachtet. Geboten werden Tracks, wie Schappi und diverse Stücke von Moby oder Alexander Klaws. Der ganze Rest ist ein äußerst korpulenter Dorn im Auge der Regierung. Es könnte der Tag kommen, an dem ein labiler Teenager versucht seinen Fernseher zu töten, nachdem die Songs von Marilyn Manson einige Stunden lang seinen iPod ausgefüllt haben. Nebenbei sitzt ein anderer junger Mensch total „stoned“ daneben, und sucht zwischen zusammengerollten 5€-Scheinen nach seiner Kreditkarte [vermutlich vergebens, da Leute diesem Alters, (12-17) und unter Voraussetzung dem, was ihre Erziehung ihnen bietet, noch keine Kreditkarte besitzen], während sein Mp3-Player Bushido spielt.
Dieses ist meiner Meinung nicht ausgeschlossen. Ausgeschlossen ist universell gar nichts. Allerdings, genau wie Mister Manson es schon einmal angesprochen hatte: Wieso dann führen Schulen Romeo & Julia auf. Die Folgen könnten entsetzlich sein. Der Gedanke an massig junge Leute, die sich gegenseitig abmurksen, auf Grund dessen, das Familienmitglieder ihre „großen Lieben“ nicht ab können, sollte genauso gruselig sein, wie die eventuellen Folgen von Musiktexten. Die Bibel ist auch kein Stück besser. Was ist denn, wenn die ganzen Jugendlichen zu kleinen Alkoholikern oder Mördern werden, weil sie genauso ihren Idolen Jesus oder König Herodes gleichtun?
Einer der wichtigsten Regeln, einer guten Erziehung ist, dass man sein Kind auf die Regeln der Gesellschaft vorbereiten soll. Hierbei Frage ich mich perplex wie unsere Zukunft demnach aussehen soll. Massig Zombie-artige Menschen fluten die Straßen und treffen sich zu Veranstaltungen, wie Rock-CDs-Verbrennen. Dieser Gedanke ist extrem unschön, und ein weiterer Pluspunkt dafür, dass ich keine Kinder in diese Welt setzten möchte.
Das Problem der Junioren ist doch eigentlich nur, dass sie sich zu sehr auf das fixieren, was der Mensch macht, der ihr Lieblingslied singt. Nur weil Paris Hilton mal wieder total blau gegen irgendeine Wand gelatscht ist, heißt das nicht, dass die Hörer ihres Liedes es ihr gleichtun. Hierbei sollte man sich deutlich mehr um den Anspruch des Liedes kümmern, das die Teenies verblöden lässt.
Und anstatt sich um die Folgen der Musik bei Jugendlichen Sorgen zu machen, sollte man sich lieber dem widmen, was diese Musik bei deutschen Erwachsenen anrichtet. Worte wie: „ Du bist total over top“ oder „ We are the fucking best Partei in Deutschland“ sollten genauso auf die schwarze Liste gesetzt werden, wie Aggro Ansage 3. Denn nichts ist unheimlicher und anstrengender, als Menschen, die Denglisch [Deutsch-Englisch] sprechen.
Eine Studie, die in Galileo repräsentiert wurde, besagte, dass zu viel Aggro-Musik junge Leute dumm macht. Und selbst wenn ich Aggro-Berlin für unnützer halte, als Vogelscheiße, muss ich sagen: Nicht zu viel Aggro macht dumm.
Zu viel Dummes macht dumm, und zwar nicht nur junge Leute!